Klasse 4c hat Nanas nach Niki de Saint Phalle gemacht!
Nanas machen geht ganz einfach. Man nimmt eine alte Glühbirne und klebt auf dem Gewinde eine Papierkugel als Kopf fest.
Nun schneidet man Gipsbinden in kleine Stücke, weicht sie in einem Teller etwas ein und legt sie um die Glühbirne.
Man muss die Binden immer mit dem Finger schön glatt streichen, bis man kein Gewebe mehr sieht.

Eine 20 cm lange dünne Rolle aus Zeitungspapier wird über den Rücken nach vorne gelegt und auch mit Gipsbinden umwickelt. Dies sind die Arme! Man kann die Zeitungsrolle so anbringen, dass es aussieht als ob die Nana etwas festhält.
Eine 2. dünne Zeitungsrolle wird in U-Form unten an der Nana mit Gipsbinde befestigt und umwickelt.
Nun die Figur noch mit Wasserfarben bemalen, lackieren und auf einem Holzklotz befestigen!

Bevor wir die Nanas gemacht haben, haben wir uns über die Künstlerin informiert. Wir haben Fotos von dem schönen Tarot-Garten in der Toscana angesehen und Amelie hat sogar schon den wunderschönen Brunnen in Paris gesehen.
Vinzent hatte davon gehört, dass die Künstlerin von dem vielen schädlichen Lack, den sie verwendet hat, krank geworden ist.

Für ein Tarot-Kartenspiel hatte Niki Bilder gemalt und nach ihnen begehbare und bewohnbare Figuren, auch Nanas, in einen Garten gebaut.
Unsere Nanas sind so toll geworden, dass einige Lehrer sie sogar abkaufen wollten – aber das geht nicht - so was Tolles behält man lieber selbst!




